
Release Deutschschweiz: On Stock___Genre: Thriller___Code: PAL2___FSK: 14___Bildformat: 1.85:1 Anamorph
Tonformat: Dolby Digital 5.1___Sprachen: Deutsch / Französisch___Untertitel: Deutsch___Laufzeit: 81 Min.
Bonus: Making of (38 Min.) / Kinotrailer
EAN_DT: 7640118761139___Artikelnummer_DT: 1876113

Release Suisse Romande: On Stock___Genre: Thriller___Code: PAL2___FSK: 14___Format d'image: 1.85:1 Anamorph
Audio: Dolby Digital 5.1 / Dolby Digital 2.0___Langues: Français___Sous-titres: Français pour sourds et malentendants
Durée du film: 81 Min.___Bonus: Making of (38 Min.) / La music de film (17 Min.)
EAN_FR: 7640118760873___Artikelnummer_FR: 1876087
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SYNOPSIS
Taktlosigkeit zerstört Melanies Lebenstraum: Ihr Vorspiel bei der Aufnahmeprüfung fürs Musik-Konservatorium findet ein jähes Ende, als die Juryvorsitzende, eine bekannte Pianistin, sie mit ihrem unsensiblen Verhalten völlig aus dem Konzept bringt. Bitterlich enttäuscht gibt Melanie das Klavierspielen auf.
Zehn Jahre später bietet sich der jungen Frau jedoch die Möglichkeit zur Revange: über Umwege gerät sie in den Haushalt der Pianistin. Zunächst als Babysitter engagiert, steigt sie rasch zu ihrer persönlichen Notenumblätterin auf. Sie gewinnt das Vertrauen der unsicheren Frau und macht sich immer unentbehrlicher. Genau die Position, die sie braucht um ihre ganz persönliche Rache voranzutreiben...
DAS MÄDCHEN, DAS DIE SEITEN UMBLÄTTERT ist klassisches französisches Kino, das im Stil von Claude Chabrol einen Rachefeldzug mit großer Raffinesse und Spannung in Szene setzt.
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FESTIVALS
INTERNATIONAL FILMFESTIVAL CANNES 2006
OFFICIAL SELECTION * UN CERTAIN REGARD
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MEDIAQUOTES
"Entlang einem chronologischen Faden protokolliert Dercourt den Aufstieg und den Fall zweier unterschiedlicher Frauen - den Fall der grossbürgerlichen Ariane, den Aufstieg der kleinbürgerlichen Mélanie - dramaturgisch präzis, schneidend, glasklar. Das auf wenige Figuren reduzierte, brillant besetzte Ensemble kommuniziert in stummen Gesten, ahnungsvollen Blicken, sprechenden Andeutungen, ein entschiedener Gegensatz zur transparenten Erzählstruktur. Das grosse Finale allerdings findet meuchlings statt, dann, wenn wir längst in Dur gestimmt sind und nur mehr Harmonie erwarten. Denn nicht an der Seite der Künstlerin am Klavier holt Mélanie zum elaborierten Vernichtungsschlag aus; diese «tourneuse de pages» schlägt im Leben der privaten Ariane ein verbotenes Kapitel auf und damit deren Zukunft in Scherben - wie es einstens auch die ihre war."
Daniele Muscionico, NZZ Online 9.2.2007
"Brilliant"
BERLINER MORGENPOST
"Virtuos" DER STERN
"EINE RARITÄT"
LEIPZIGER VOLKSZEITUNG
"GRANDIOS"
BERLINER ZEITUNG
"Elegant, subtil und spannend."
LA LIBÉRATION
"Ein Vergnügen"
THE GUARDIAN
"Ein höchst unterhaltsamer und intelligenter Film"
DIE ZEIT
"Empfehlenswert"
TV Movie
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Der Regisseur über seinen Film
Der rote Faden von DAS MÄDCHEN, DAS DIE SEITEN UMBLÄTTERT ist die Geschichte einer Rache. Aber dahinter verbirgt sich eine Vieldeutigkeit, bei der sich die Faszination und die Anziehung mit der Manipulation verbinden. Der Film handelt von einer sozialen Rache und seiner psychologischen Umsetzung. Aber weil das Musizieren konkret und körperlich ist, spürte ich, dass diese Rache auch physisch sein musste, um im Laufe der Handlung Angst und Anspannung auszulösen.
Ich habe mich auf das Gebiet des Genre-Films und des Thrillers gewagt, um eine bestimmte Distanz zu meiner Erfahrung als Musiker und meiner eigenen Sicht auf das Musizieren zu wahren. Ich konnte aber nicht vorhersehen, dass die Mechanik des Suspense den Techniken beim Komponieren ähnelt. In beiden Fällen findet man die Begriffe von Spannung/Entspannung, Verlangsamung/Beschleunigung, Takte, Tempo-Variationen, Höhepunkte, Pausen usw.
Ich glaube nicht, dass man die musikalische Praxis ästhetisieren muss, wenn sie von erstklassigen Interpreten ausgeübt wird. Denn man sollte die Gefühle in ihren Gesichtern, Händen und Blicken lesen können.
Die Rolle einer Notenumblätterin ist die eines zurückgezogenen, beinahe unsichtbaren Menschens: Sie kommt nach den Solisten auf die Bühne, bleibt beim Applaus sitzen und scheint an ihrem Erfolg in keiner Weise teilzunehmen. Trotzdem kann eine zu früh oder zu spät umgeblätterte Seite das Konzert scheitern lassen. Dieses Gefahrenmoment ist umso faszinierender, weil das Publikum es kaum erahnen kann.
Der Erfolg des Films hing von der Wahl der Schauspielerinnen ab. Sie mussten die Vieldeutigkeit ausdrücken, die ich mir für den Film erträumt hatte: Der ständige Dialog zwischen der Stärke und der Schwäche, zwischen Ariane, der berühmten Konzertpianistin, die unter Lampenfieber und der Angst vorm Versagen leidet und Mélanie, dem Kind, deren Träume zerbrochen sind und in ihrer Entschlossenheit unerschütterlich ist. Vor den Dreharbeiten stellte ich mir vor mit Schuss und Gegenschuss zu arbeiten, um die Spannungslinie zu bedienen, die den ganzen Film bestimmen sollte. Aber der Film selbst hat dann anders entschieden. Von den ersten Aufnahmen an wurde mir klar, dass die Begegnungen zwischen Catherine Frot und Déborah François hauptsächlich in demselben Bildausschnitt eingefangen werden mussten– wie in einem Käfig, in dem sich zwei wilde Tiere einen ganz besonderen Kampf liefern.
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